Richtige Atmung
Yoga-Atmung ( Pranayama )
Ein zentraler Punkt beim Yoga ist die Atmung. Es werden 3 Arten der Atmung unterschieden:
- Zwerchfellatmung
- Flankenatmung
- Obere Atmung
Zwerchfellatmung
Lege dich auf den Rücken. Lege die rechte Hand auf den Brustkorb, die linke auf den Nabel. Atme aus. Nun atme wieder tief ein und lasse die Luft in die Lunge strömen. Dabei wirst du spüren, wie sich die Bauchdecke unter der linken Hand langsam hebt. Drücke - wenn nötig - mit der rechten Hand gegen den Brustkorb, damit dieser sich nicht weitet. Atme nun durch die Nase wieder aus und drücke dabei sanft gegen die Bauchdecke. Bei dieser Atmung darf sich nur die Bauchdecke bewegen, nicht der Brustkorb.
Flankenatmung
Lege dich auf den Rücken. Lege die Handflächen an die unteren Rippen und an die Taille. Atme nun aus. Atme wieder ein und stelle dir vor, dass der größte Teil der Atemluft in die Flanken fließt. Der Brustkorb weitet sich, die Hände werden zur Seite gedrückt. Atme nun ruhig durch die Nase aus.
Obere Atmung
Lege dich auf den Rücken. Kreuze die Unterarme. Lege die rechte Hand auf den linken oberen Brustkorb und das linke Schlüsselbein, die linke Hand auf den rechten oberen Brustkorb und das rechte Schlüsselbein. Atme nun aus und wieder ein. Stelle dir bildlich vor, wie der größte Teil der Atemluft zu den Lungenspitzen fließt. Der Brustkorb dehnt sich, die Hände werden mitbewegt. Die Schultern dürfen sich dabei nicht nach oben bewegen. Atme durch die Nase wieder aus. Spüre, wie der Oberkörper sich wieder senkt.
Vollatmung
Die Vollatmung ist eine Verbindung von Zwerchfell-, Flanken-, und oberer Atmung. Sie ist die natürliche Atmung des Menschen. Lege dich auf den Rücken und richte deine volle Vorstellungskraft auf die Vollatmung. Atme nun einmal aus und wieder ein. Lasse die einströmende Atemluft zunächst in den unteren Teil der Lunge strömen und dann immer weiter die Lunge füllen: Der Bauch hebt sich, die Flanken und der obere Brustkorb weiten sich. Atme aus und entspanne dabei die Atemmuskeln. Vermeide jede Anstrengung. Der Atem soll im Laufe der Übungen immer tiefer und gleichmäßiger werden.
Christian Redl










